Schulpraktikum bei Björn Försterling:„Abgeordnete arbeiten viel mehr, als man denkt“

Wolfenbüttel/Hannover. Ein Praktikum im Landtag kann Vorurteile zerschmettern, das hat Leon Zepezauer in den vergangenen drei Wochen gemerkt. Der 16-jährige Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums hat für sein Schulpraktikum den Wolfenbütteler FDP-Landtagsabgeordneten Björn Försterling begleitet und stellt fest: „Das Ganze ist deutlich arbeitsreicher, als man sich das Leben eines Abgeordneten so vorstellt. Man bekommt von außen gar nicht mit, wie lang die Arbeitstage sind und was dahintersteckt.“

Zwei Wochen lang begleitete Zepezauer Försterling bei Terminen mit Verbänden und Einrichtungen aus ganz Niedersachsen, in der Plenarwoche hatte er dann schließlich Gelegenheit, den Landtag von innen zu erleben. Bei Ausschuss- und Fraktionssitzungen war er dabei und natürlich im Plenum. „Ich hätte nicht gedacht, dass es da so unruhig ist und die Abgeordneten so viel dazwischenrufen“, sagt er, der Debatten sonst nur aus Videoaufnahmen kennt.


In seinem Berufswunsch hat ihn das Praktikum eher bestärkt: Leon Zepezauer möchte Politikwissenschaft studieren und die Politik zu seinem Beruf machen.

Björn Försterling freut sich über das Interesse: „Wir brauchen engagierten Nachwuchs, damit Politik nicht nur von den Alten gemacht wird.“ Für ein Praktikum sei er gerne zu haben: „Wenn es möglich ist, organisieren wir das.“ Sein Wahlkreisbüro ist für solche Anfragen offen und erreichbar unter buero.foersterling@liberale-nds.de.


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