Luftdesinfektion statt Lockdown - Försterling: „Mittel, um Leben trotz Virus stattfinden zu lassen“

Wolfenbüttel. Sie töten Viren in der Raumluft und könnten damit einen großen Beitrag zu einem Leben trotz Corona leisten: UV-Luftreiniger, wie sie die Wolfenbütteler Firma Falk und Janke herstellt. Der FDP-Landtagsabgeordnete Björn Försterling und der Bundestagskandidat Max Weitemeier haben sich kürzlich dort von Geschäftsführer Bernd Janke über die Geräte informieren lassen und sind sich einig: Mit solchen Geräten könnte vieles möglich sein, was im Moment verboten oder gesundheitsgefährdend ist – wenn die Landes- und Bundesregierung diese Option nur auf dem Schirm hätten.

Björn Försterling und Max Weitemeier lassen sich von Bernd Janke das UV-Luftdesinfektionsgerät erklären

Im Schulunterricht etwa hält das Land noch immer daran fest, dass es genüge, die Fenster zu öffnen. „Dass Luftreinigungsgeräte oder Filter besser wirken, ohne dabei den Raum auszukühlen, ist da noch nicht angekommen“, beklagt Försterling – die FDP-Fraktion im Landtag fordert dagegen den Einsatz von Luftreinigern seit dem vergangenen Frühjahr. Manche Schulen lehnten sogar gespendete Geräte ab, weil vom Land derart abweisende Signale kämen, schildert Försterling.

Janke erklärte den beiden FDP-Politiker die Wirkweise der Luftdesinfektionsgeräte und grenzte sie gegen Filteranlagen ab. „Während sich in einem Filter alles anreichert und bei unregelmäßigen Filterwechseln ein Biotop für Bakterien und Pilze entsteht, bestrahlen wir die angesaugte Luft mit UV-C-Strahlung und töten damit luftgetragene Erreger ab.“ Hunderte Arztpraxen habe Falk und Janke bereits damit ausgestattet. Auch für Geschäfte, Büros oder Gastronomiebetriebe sei das eine Möglichkeit, Sicherheit zu schaffen, sagt er. „Für das ganze Kurzarbeitergeld hätte man viele solcher Geräte kaufen können.“

Janke, Försterling und Weitemeier waren sich einig: „Wir werden das Virus nicht loswerden, sondern müssen lernen, mit ihm zu leben – trotz Virus, aber sicher.“



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